Urlaub in der Sächsischen Schweiz
Wanderziele und Ausflugsziele
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
Festung Königstein

In der Geschichte Sachsens spielt die » Festung Königstein eine wichtige Rolle, sie war im Wechsel der Zeiten Jagd- und Lustschloss und Staatsgefängnis. Heute ist sie ein wichtiges Touristenziel der Elbsandsteinregion.
Lilienstein
Der 415 Meter hohe, im Elbbogen bei Königstein liegende, Lilienstein gilt als "König" der Tafelberge. Wanderer haben von der Felskrone eine ganz besondere Aussicht in das Elbsandsteingebirge. Reste einer mittelalterlichen Burganlage sind auf dem Berg noch zu sehen. Der Nordaufstieg zum Lilienstein ist einfacher als der südliche. Auf dem Plateau erreichen Wanderer eine Berggaststätte.
Ein Obelisk auf dem Lilienstein erinnert an den Besuch von August der Starke von Sachsen im Jahr 1708. Ein weiterer, 16 Meter hoher Obelisk, ist der 1889 aus Anlass des 800-jährigen Bestehens des Herrscherhauses errichtete Wettinerobelisk.
Felskletterer können an freistehende Felssäulen, eine davon ist die Liliensteinnadel, und an der Westecke des Liliensteins klettern.
Lohmen
Lohmen ist ein traditioneller Urlaubsort am Eingang zum Basteigebiet.
Malerweg

Einer der schönsten deutschen Wanderwege führt von Pirna-Liebethal, mitunter über schmale Pfade und durch tiefe Schluchten in die Sächsische Schweiz. Gutes Schuhwerk wird benötigt. Der Malerweg führt Wanderer auf den Spuren von Caspar David Friedrich, Adrian Zingg, Anton Graff und anderen Malern des 18. und 19. Jahrhunderts durch den Liebethaler Grund, zum Felsentor, zur Bastei, zur Brandaussicht, zum Lichtenhainer Wasserfall, zu den Schrammsteinen, zum Pfaffenstein, zur Festung Königstein und vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz und ist insgesamt 112 Kilometer lang.
Pfaffenstein

Der stark zerklüftete Pfaffenstein zählt zu den bevorzugten Wanderzielen in der Sächsischen Schweiz.
Das in 434 Meter Höhe liegende, etwa 300 mal 620 Meter messende Plateau des Pfaffensteins erreichen Wanderer vom Parkplatz am südöstlichen Ortsausgang von Pfaffenstein. Ein Rundweg auf dem Plateau führt zu Naturschönheiten, wie Nadelöhr, Goldschmidthöhle, Falkenhöhle, Kleiner Kuhstall u.a. Steingebilden.
|
Die Goldschmidthöhle diente einem Geldfälscher dieses Namens um 1854 als Unterschlupf. Der Kleine Kuhstall ist eine zweiseitig offene Höhle, die in schlechten Zeiten als Versteck diente.
Vor Jahrhunderten war der Pfaffenstein zeitweise besiedelt. Touristisch erschlossen ist der Pfaffenstein seit 1879.
Auf dem Berg befinden sich ein Bergrestaurant und ein Aussichtsturm, mit baulichen Ursprüngen um 1880. Der Pfaffenstein ist von zahlreichen freistehenden Steinsäulen umgeben, deren bekannteste die 43 Meter hohe "Barbarine" ist, ein bekanntes Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz.
Schrammsteine
Die Schrammsteinen, eine 12 Kilometer lange, stark zerklüftete, Felsengruppe im Herzstück des Elbsandsteingebirges, sind bis 417 Meter hoch. Auch zahlreiche Klettergipfel gibt es hier.
Von der Schrammsteinaussicht haben Wanderer eine gute Übersicht über das sehr abwechslungsreiche Felsareal. Besonders beeindruckend sind auch die Felstürme im Bereich der Schrammtore.
Uttewalder Grund
Der Uttewalder Grund bei Wehlen ist eine wildromantische Schlucht mit steilen Felswänden. Beeindruckend ist auch das Uttewalder Felsentor. Im Tal erwartet Wanderer ein Ausflugslokal.
Waitzdorfer Höhe

Waitzdorf ist ein abgelegenes kleines Waldhufendorf. Die Waitzdorfer Höhe ist ein beliebtes Ausflugsziel im Elbsandsteingebirge, oberhalb des Tiefen Grundes, mit weiten Aussichten.
Der Waitzdorfer Granitberg hat zwei Kuppen, 423 und 414 Meter hoch.
Burg Stolpen
Schon 1222 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt. Berühmtheit erhielt sie durch eine berühmte Gefangenen, Gräfin Cosel, die als Mätresse August des Starken in Ungnade viel und verbannt wurde. Von 1716 bis 1738 war Gräfin Cosel ohne Urteil als Gefangene in der Burg, danach blieb sie weitere 27 Jahre, bis zu ihrem Tod, freiwillig dort. Ein Museum erinnert an diese geschichtliche Begebenheit.
Der Burgbrunnen ist mit 82 m tiefe der tiefste in Basalt gehauene Brunnen der Welt.
Von der Burg sind nur Teile übriggeblieben, da Napoleon die Burg 1813 sprengen ließ.
Porschdorf
Im Urlaubsort Porschdorf im Elbsandsteingebirge, nahe dem Lilienstein, gibt es einen Haltepunkt der Eisenbahn, die auf einer landschaftlich schönen Strecke mit zahlreichen Brücken und Tunneln von Bad Schandau über Porschdorf bis nach Sebnitz und Neustadt führt und eine Dampferanlegestelle im Ortsteil Prossen.
|
 |
|
|
 |
|